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Kontakt

Dr. Gerlinde Fasching

Fischeraustraße 13
Medcenter Nord Top 11

A - 8051 Graz - Gösting

Telefon 0316 / 68 99 28
Fax 0316 / 68 99 28 19

dr.fasching@lungenfachaerztin-graz.at
anmeldung@lungenfachaerztin-graz.at labor@lungenfachaerztin-graz.at

Öffnungszeiten

Mo: 8:00-12:00
Di: 13:00-18:00
Mi: 8:00-12:00
Do: 8:00-15:00
Fr: 8:00-12:00
Sa: nach Vereinbarung

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NICHTMEDIKAMENTÖSE THERAPIE FÜR LUNGENKRANKE IN GRAZ - GÖSTING


Ambulante pulmonale Rehabilitation

  • Ausdauertraining
  • Muskelkrafttraining
  • Zwerchfellmuskeltraining und Lungenentblähungstherapie

Wir führen in unserer Ordination in eigens dafür ausgestatteten Räumen die medizinische Trainingstherapie als Teil der ambulanten pulmonalen Rehabilitation für chronisch Lungenkranke durch. Die Patienten trainieren unter ärztlicher Anweisung und Kontrolle bzw. Leitung unseres Übungsleiters Herrn Mag. Staab.

Bei klar definierten Krankheitsbildern (Asthma bronchiale, COPD ab dem Stadium II, nach Lungenembolien, bei Lungenfibrose sowie vor und nach Lungenoperationen, ...) wird nach Durchführung eines Leistungstestes die Trainingsintensität berechnet, damit die Betroffenen ein aerobes Ausdauertraining mit dem Ziel der Verbesserung der Sauerstoffaufnahme und damit Abnahme der Kurzatmigkeit bei Anstrengung erfolgreich durchführen können. Nach Austestung des Ein-Wiederholungs-Maximums wird die Intensität des Muskelkrafttrainings bestimmt. Medizinische Fahrradergometer und Laufbänder sowie ein Kraftturm stehen zur Verfügung. Selbst Patienten mit schwersten Lungenkrankheiten profitieren vom Muskelaufbau in dem Sinne, als trainierte Skelettmuskeln die Belastungsgrenze hinausschieben können. Nur ausreichend kräftige Bein- und Gesäßmuskeln ermöglichen ein Aufstehen und Gehen ohne Atemnot, da sie das Gewicht des Körpers tragen können.
Im Atemtherapieraum werden die Atemmuskeltrainingseinheiten (Zwerchfellmuskeltraining) absolviert bzw. nach dem Training (atem)- physiotherapeutische Maßnahmen wie z.B. Entblähungsübungen angeschlossen. Während der gesamten Trainingseinheit werden die Atemtechnik sowie Pulsfrequenz und Sauerstoffsättigung permanent kontrolliert und zur Vermeidung von Unterforderung und insbesondere  Überlastung ggf. die Trainingsanforderungen angepasst.

Die ambulante pulmonale Rehabilitation ist für Nichtberufstätige (noch) keine kassenärztliche oder Pensionsversicherungsleistung. Die Therapiekosten sind von den Betroffenen selbst zu tragen. Bei verschiedenen Krankenzusatzversicherungen kann um Kostenrückerstattung oder teilweise Kostenübernahme angesucht werden.


Lungensport

Jahreszeit- und wetterabhängig führt Mag. Staab Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse für Nordic Walking durch. Max. Teilnehmerzahl pro Walking -Stunde sind 4 Personen.


Zusammenarbeit mit

  • (Atem) Physiotherapeuten
  • Osteopathen
  • Heilmasseuren
  • Instituten für physikalische Therapie

Die Atemphysiotherapie (mit und ohne Atemhilfsgeräte) ist ein absolut notwendiger und nicht verzichtbarer Teil der pulmonalen Rehabilitation. Zur bestmöglichen Behandlung meiner Patienten werden diese deshalb zu ausgewählten Experten auf diesem Gebiet zugewiesen. Eine Verbesserung der Sekretmobilisation und -elimination ermöglicht eine bessere Medikamentenwirkamkeit durch -deposition in der Lungenperipherie. Thoraxdehnungsübungen und Rippen/Wirbelgelenksdeblockierungen erleichtern die Ein- und Ausatmung.


Atemschule

Regelmäßig durchgeführte Schulungen in Inhalationstechnik und Notfallsmanagement sowie einfache Atemübungen tragen dazu bei, dass die Betroffenen besser mit ihren Krankheiten und der  Anwendung der Medikamente zurechtkommen. 


Ernährungsgruppe

Übergewichtige (Lungenkranke) sollen abnehmen, untergewichtige zunehmen, soweit ist alles klar. In der Praxis sind diätetisch herbeigeführte Gewichtsänderungen meist nicht von Dauer. Essgewohnheiten werden in der Gruppe besprochen und mit Unterstützung eines Ernährungs- und Diättherapeuten gezielt unter Berücksichtigung von sportlichen Aktivitäten geändert.


Antragsstellung für

  • stationäre pulmonale Rehabilitation
  • Kur für Atemwegserkrankungen
  • ambulante pulmonale Rehabilitation im ZAR

Nicht für alle Patienten ist die ambulante Rehabilitation Therapieform erster Wahl. Für sie ermöglichen wir die Antragsstellung für die stationäre Form der Rehabilitation oder stellen einen Kurantrag.

Für alle aktiv im Berufsleben stehenden Patienten besteht nach einer akuten Atemwegs-, Lungen- oder Brustkorberkrankung nach erfolgreicher Stabilisierung der Atemsituation oder bei einer chronischen Lungenkrankheit, für die die medizinische Notwendigkeit der Rehabilitationsbehandlung anerkannt ist, die Möglichkeit der ambulanten wohnortnahen, berufsbegleitenden Reha im Zentrum für ambulante Rehabilitation in Graz (= ZAR).

Expertenbeitrag - Ambulante pulmonale Rehabilitation

Autor: Dr. Gerlinde Fasching

Definition von Rehabilitation

Rehabilitation umfasst eine Summe von Maßnahmen zur Schaffung bestmöglicher körperlicher, psychischer und sozialer Bedingungen, damit Patienten mit chronischen oder auf ein Akutereignis folgenden Erkrankungen aus eigener Kraft ihren gewohnten Platz in der Gesellschaft (wieder) einnehmen können und durch verbesserte Lebensgewohnheiten das Fortschreiten der Erkrankung verhindert oder beschränkt werden kann.

Die Rehabilitationsbedürftigkeit und –fähigkeit sowie Abschätzung der Wirksamkeit mit Beeinflussung der zugrundeliegenden Erkrankung müssen geprüft und nachvollziehbar sein.

 

Ziel der Rehabilitation ist es, dass Erkrankte wieder im beruflichen und wirtschaftlichen Leben sowie in der Gemeinschaft einen angemessenen Platz einnehmen können.

 

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