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Dr. Gerlinde Fasching

Fischeraustraße 13
Medcenter Nord Top 11

A - 8051 Graz - Gösting

Telefon 0316 / 68 99 28
Fax 0316 / 68 99 28 19

dr.fasching@lungenfachaerztin-graz.at
anmeldung@lungenfachaerztin-graz.at labor@lungenfachaerztin-graz.at

Öffnungszeiten

Mo: 8:00-12:00
Di: 13:00-18:00
Mi: 8:00-12:00
Do: 8:00-15:00
Fr: 8:00-12:00
Sa: nach Vereinbarung

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Aktuelle Berichte und Themen


Meine Mitarbeiter und ich besuchen regelmäßig fachspezifische Fortbildungen bzw. veranstalten selbst Seminare und Workshops, um unsere Patienten bestmöglich betreuen zu können.

Für den Mai dieses Jahres ist es uns z. B. gelungen, zwei in Notfallmedizin erfahrene Kollegen für einen Reanimationskurs in der Praxis zu gewinnen.

Ich selbst halte, wie auch in den Vorjahren, wieder Vorträge zum Thema ambulante pulmologische Rehabilitation für Allgemeinmediziner und Fachärzte sowie Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler.

Auch für die Patienten werden regelmäßig Informationsveranstaltungen abgehalten.


Atemschule im Herbst 2017
  • Ort: in der Ordination
  • Termin: wird im Sommer bekanntgegeben
  • Inhalte: theoretische und praktische Aspekte
    • Unterschied zwischen Asthma und COPD
    • Diagnose 
    • Medikamente
    • nichtmedikamentöse Therapie
    • Selbstmessung
    • Kontrolle der Inhalationstechnik
    • Notfallsplan
    • Atemtechnik
    • Atemtherapie = Physiotherapie
    • praktische Übungen

Wie auch in den Vorjahren war die Patientenschulung im Frühjahr 2017 so gut besucht, dass wir entsprechend der Nachfrage eine Wiederholung im Herbst 2017 bereits geplant haben. Die Schulung findet in der Praxis statt und ist für die Teilnehmenden kostenlos. Ich lade alle Asthma- und COPD -Patienten wie auch deren Angehörige herzlich dazu ein.

Atemyoga

Als besonderes Angebot unserer Ordination bieten wir in der Praxis die Möglichkeit, an einer Atemyogagruppe teilzunehmen.

  • Termin: wieder ab 15.05.2017
  • Beginn: 17 Uhr
  • Dauer: 2 Stunden
  • Vorkenntnisse: keine erforderlich
  • Yogazubehör: vor Ort vorhanden
  • Teilnehmerzahl: 5 pro Abend

Wir bitten um Voranmeldung unter anmeldung@lungenfachaerztin-graz.at, wenn Interesse an der Teilnahme besteht.

Neubesetzung im Team Dr. Fasching

Die Aussage "Das Leben ist Veränderung" hat nach wie vor in unserem Praxisalltag Gültigkeit. Mein Team und ich stehen vor der großen Herausforderung, nach dem Weggehen mehrerer Mitarbeiter uns neu zu orientieren und wieder "eine gute Truppe" zusammenzustellen.

Zur Zeit sind wir noch in der Kennenlernphase.

Unsere Öffnungszeiten

Montag: 08:00–12:00

Dienstag: 13:00–18:00

Mittwoch: 08:00–12:00

Donnerstag: 08:00–15:00

Freitag: 08:00–12:00

Samstag: nach Vereinbarung

 

Vortrag „Exogen allergisches Asthma bronchiale"

Fortbildung im Bezirk Graz-Umgebung
Ärztekammer Steiermark


Exogen allergisches Asthma bronchiale

 

Handout des Vortrags

Vortrag „Außer Atem“

45. Kongress für Allgemeinmedizin:
Thema: Vom Wachsen und Reifen


Außer Atem


Atem - Seele - Leben sind untrennbar miteinander verbunden.

 

Sowohl emotional positiv besetzte wie auch negativ erlebte Lebenssituationen „nehmen uns den Atem“. Die von Stress geplagten Menschen des 21. Jh. klagen über die fehlende Zeit der Erholung, dass sie nicht zum „Durchschnaufen“ kommen, sich durch eine zu schwere Last wie „erdrückt“ oder als Reaktion auf Dauerbelastung sich „angeschleimt“ fühlen. Die Jugendlichen sind davon nicht ausgenommen. Sie drücken ihr „Außer Atem Sein“ jedoch in der Regel anders aus als die Vorgenerationen.

 

Lebensbedrohliche (Schock) Situationen, die mit dem (un)bewussten Gefühl der Wahrnehmung von Atemnot im Sinne von „Ersticken müssen“ verbunden sind, sind ein Prädiktor für eine sich manchmal viele Jahre später manifestierende schwere Depression mit Angstreaktion (Panikattacken).

 

Atemnot ist körperlich real, auch wenn Untersuchungstechniken und -messinstrumente keine objektivierbaren Daten ergeben. Eine Zusammenstellung der wichtigsten bronchopulm. Erkrankungen vom Kindes- bis zum jungen Erwachsenenalter soll das Bewusstsein für diesen sensiblen Teil der Lungenheilkunde verbessern helfen.

 

Die „Volkskrankheit COPD“ wird 2020 an der 3. Stelle der häufigsten Todesurachen weltweit stehen. Auch die Zahl der Asthmatiker ist in Österreich wie weltweit eine steigende. Kampagnen zur Verbesserung der awareness werden in den letzten Jahren durchgeführt. Umweltnoxen (out- und indoor) spielen für beide Erkrankungen eine zentrale Rolle. Das Aktiv- wie auch Passivrauchen ist neben den zunehmenden Allergien DER Risikofaktor. Kinder rauchender Schwangerer werden mit „too small for date bronchies“ geboren. Österreich stellt leider das Schlusslicht bei der Prävention und Behandlung von tabakassoz. Erkrankungen in Europa dar. Die jungen Österreicher rauchen mehr als die übrigen Europäer. Leider werden die (Früh)Symptome von den Betroffenen oft nicht oder falsch wahrgenommen. Die Dunkelziffer für die COPD ist v.a. bei den jungen Erwachsenen entsprechend hoch, bzw. v.a. das schwere Asthma nicht diagnostiziert oder nicht korrekt therapiert. Neue diagnostische Verfahren und Medikamente werden mit dem Ziel eingesetzt bzw. verwendet, die Lungenfunktion zu verbessern und damit die Atemnot zu lindern. Als nichtmedikamentöse Therapieform ist die medizinische Trainingstherapie als Teil der pulmologischen Rehabilitation für bestimmte Lungenerkrankungen indiziert (z.B. Zystische Fibrose, Asthma br. und COPD II, Evidence A). Kinder und Jugendliche sollen wie Erwachsene motiviert werden, „Lungen“-Sport zu betreiben. Regelmäßige körperliche Aktivität (Ausdauer- und Kraft) ist nicht nur als therapeutische Maßnahme bei bereits vorliegender Erkrankung indiziert (z.B. Adipositas assoz. Asthma br.), sondern im Sinne der Prävention von Zivilisationserkrankungen als Folge von Bewegungsmangel und Fehlernährung zu sehen und fördern. Ein großes Behandlungspotential ist bei den Allergien zu sehen. Die spezifische Immuntherapie kommt v.a. bei den Jugendlichen zum Tragen, da sie die Population mit den meisten und stärksten Allergien ausmachen. Die Kooperation mit den HNO –Fachärzten ist dabei besonders hervorzuheben. Augenmerk ist letztendlich zu legen auf Patientenschulungen, die entsprechend den Bedürfnissen der Jugendlichen in Kleingruppen ohne Eltern durchgeführt werden sollen.

Expertenbeitrag - Ambulante pulmonale Rehabilitation

Autor: Dr. Gerlinde Fasching

Definition von Rehabilitation

Rehabilitation umfasst eine Summe von Maßnahmen zur Schaffung bestmöglicher körperlicher, psychischer und sozialer Bedingungen, damit Patienten mit chronischen oder auf ein Akutereignis folgenden Erkrankungen aus eigener Kraft ihren gewohnten Platz in der Gesellschaft (wieder) einnehmen können und durch verbesserte Lebensgewohnheiten das Fortschreiten der Erkrankung verhindert oder beschränkt werden kann.

Die Rehabilitationsbedürftigkeit und –fähigkeit sowie Abschätzung der Wirksamkeit mit Beeinflussung der zugrundeliegenden Erkrankung müssen geprüft und nachvollziehbar sein.

 

Ziel der Rehabilitation ist es, dass Erkrankte wieder im beruflichen und wirtschaftlichen Leben sowie in der Gemeinschaft einen angemessenen Platz einnehmen können.